Sonntag, 25. Juni 2017

Buchvorstellung: Die Vollmondnacht Chroniken - Gabriel

Klappentext:
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Gabriel lebt in Köln, ist Einzelgänger und wird von seinen Freunden schamlos ausgenutzt. Um diesem grauen Alltag zu entfliehen, lässt er sich zu einem Kinobesuch überreden. Als ihn an diesem Abend ein Fremder verletzt, ändert sich plötzlich alles... Seine Sinne werden schärfer, er wird schneller, stärker und gewandter, aber Gabriel muss auch erkennen, dass dies nicht nur Vorteile mit sich bringt. Denn der Vollmond rückt näher und er ahnt, was mit ihm passieren wird. Wird Gabriel Herr seiner neuen Gefühle oder gewinnen Schmerz, Wut und Leidenschaft die Oberhand? Und was verbirgt sich hinter der bröckelnden Fassade der Normalität?

Urban/Dark Fantasy (ab 16 Jahren) Spannung - Action & Intrigen

Die wichtigsten Charaktere:

Gabriel: 

21, Jurastudent, Waise, schwarze Haare, blaue Augen, einzelgängerisch und nicht von sich selbst überzeugt

Neva Okhotnik: 

20, Studentin, blonde Haare, grüne Augen, sie lernt Gabriel im Kino kennen und ist sofort fasziniert von ihm



Benedict Neumann: 

Alter unbekannt, schwarze Haare, blaue Augen, Anführer der Werwölfe in Köln

Peter/Pete/Stüpp Stubbe: 

Alter unbekannt, dunkelblondes Haar, leicht zerlumpte Erscheinung, führt Gabriel in das Kölner Untergrund und Paralelleben ein 

Konstantin: 

Ende 40, Nachdem seine Frau einem Werwolf getötet wurde, macht er es sich zur Aufgabe, alle ranghohen Werwölfe in Köln auszulöschen.

Kenual:

Alter unbekannt, weißes Haar, hellgraue Augen, Der Vampir unterstützt Gabriel in jeder erdenklichen Lage und gibt Tipps. Er muss sich zurückhalten, da eine lange Fehde zwischen den Rassen wütet.



Maximilian: 

Alter unbekannt, weißblondes Haar, hellgraue Augen, Er hat den Körper eines Kindes und ist Kenuals 'Lustknabe', er unterstützt seinem Herren, um Gabriel zu helfen. 

Leseprobe:

„Schön, dass du es geschafft hast.“ Ertönte eine leise, ruhige Stimme hinter ihm. Erschrocken fuhr er zusammen, drehte sich um und blickte in das lächelnde Gesicht von Kenual. Dieser hatte seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen, damit er hier am Waldrand, vor der direkten Sonne geschützt war.
„Meine Güte. Du hast mich erschreckt!“, flüsterte Gabriel atemlos. Kenual lächelte und trat neben den jungen Mann.
„Wir sind nicht mehr allein“, sagte Kenual, ohne seinen Blick von einer besonders interessanten Stelle im Wald zu lösen. Gabriel schaute in dieselbe Richtung, konnte aber nichts erkennen. Er konzentrierte sich und nach wenigen Sekunden, nahm er tatsächlich etwas war. Ob es ein Geruch, ein Gedanke oder ein Geräusch war, wusste er nicht zu deuten. Doch er spürte Menschen, ungefähr aus der Richtung, in der sie das kleine Mädchen gefunden hatten.
„Es sind zwei“, hörte er Kenual flüstern.
Gabriel konzentrierte seine Sinne und tatsächlich, er konnte leise Stimmen und Schritte im Unterholz hören. Sie waren undeutlich und schwer zu verstehen, doch er schlussfolgerte aufgrund der Tonlage, dass es Männer waren. Je mehr er sich konzentrierte desto mehr Details konnte er auch ausmachen.
'Wie er so dasteht, den Kopf geneigt und lauschend, erinnert er an einen Hund', dachte Kenual belustigt, hielt diesen Gedanken aber verborgen vor dem Anderen.
Gabriel erkannte, dass die beiden Fremden sehr vorsichtig waren, so als wüssten sie, dass sie beobachtet werden könnten. Der eine war offensichtlich leichter oder kleiner als der andere, denn seine Schritte waren kaum zu hören. Dafür aber die des anderen, der sich kaum in acht zu nehmen schien, oder es aufgrund seiner Größe oder seiner Masse nicht konnte. Langsam schlichen sie näher. Auf jeden Schritt achtend, kamen sie nur langsam voran, jedoch den beiden Fremden sekündlich näher. Jetzt konnte Gabriel auch ihre Witterung aufnehmen. Es waren definitiv Männer. Das verriet ihr schwerer, moschusartiger Duft. Der eine schien mehr auf seine Körperhygiene zu achten, als der andere. Gabriel lächelte über diese Erkenntnis und schloss die unangenehmen Gerüche schnell wieder aus. Wenn er sich genau konzentrierte, konnte er nun auch ihre Herzen schlagen hören. Die beiden waren angespannt, jedoch nicht nervös. Gabriel folgerte, dass sie so etwas nicht zum ersten Mal machten. Und sie schienen zu wissen, mit was sie es zu tun bekommen könnten, denn Gabriel konnte ihre Waffen riechen.
Je näher sie kamen desto klarer und verständlicher wurden die Stimmen. Doch konnte er sie immer noch nicht verstehen, denn sie redeten in einer, für ihn fremden, Sprache. Jetzt erkannte er auch, um wen es sich handeln musste.
„Konstantin!“, flüsterte er und Kenual nickte.
„Und sein 'Affe' Igor!“ Kenuals Blick wurde hart.
„Was suchen sie hier?“, fragte Gabriel und Kenual schaute ihn durchdringend an, als ob er diese Frage für besonders dumm oder töricht hielt.
„Dasselbe wie wir. Antworten!“ Er machte eine kurze Pause. „Nur das für sie, die Antwort Nebensache ist. Für sie zählt nur die Bestätigung. Wir müssen warten, bis sie weg sind. Es wäre zu gefährlich, würden sie uns hier entdecken. Die beiden und vor allem Igor würden keine Fragen stellen ...“
Gabriel nickte und sah wieder in die Richtung, aus der er ihre Witterung aufgenommen hatte. Sie hatten genug Zeit, die beiden aus ihrem Versteck heraus zu beobachten. Konstantin und Igor untersuchten die nähere Umgebung der Leiche, machten Notizen und unterhielten sich angeregt. Mit der Zeit ließ ihre Vorsicht nach und ihre Stimmen wurden lauter. Leider war Gabriel des Russischen nicht mächtig, sodass er kein einziges Wort verstand.
Kenual dafür umso mehr ...
„Sie meinen, ein Wolf hat das Mädchen getötet.“ Sogar in Gabriels Gedanken flüsterte der Vampir.
Etwas Ähnliches hatte Gabriel sich auch schon gedacht. Der Zustand des Mädchens hätte auf nichts anderes schließen lassen. Er musste sie unbedingt noch einmal sehen. Eine Witterung ihres Mörders würde er mit Sicherheit nicht mehr aufnehmen können, doch vielleicht hatte er einen anderen Anhaltspunkt hinterlassen.
„Sie sind gleich fertig“, versuchte Kenual ihn zu beruhigen.
Waren Gabriels Gedanken so offensichtlich, oder las sie der Vampir, ohne zu fragen? Bescheiden drehte Kenual seinen Kopf wieder in Richtung der Jäger. 'Also doch!', dachte er und setzte seine Beobachtung fort.

Kommentare:

  1. Oh wie toll! Tja, das wird jetzt auf meine Wunschliste wandern müssen und hoffentlich bald in mein Regal wandern!!! Danke dir für die Vorstellung!!!

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