Sonntag, 25. Juni 2017

Ashley Kalandur

Hallo Ashley und Herzlich Willkommen, danke das du dich meinem kleinen Verhör unterziehst.

Bitte stell dich doch mal kurz vor: 

Hallo ich bin Ashley. Ich bin noch 34 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in einem kleinen Ort zwischen Köln und Bonn.
Warum schreibst du unter einem Pseudonym? Da ich in meinen Büchern und Geschichten nicht nur von rosa Ponys und flauschigen Wolken erzähle, wählte ich direkt zu Beginn einen Künstlernamen, um mich und meine Umwelt von meinem Geschriebenen zu trennen.

Wie bist du zum schreiben gekommen?

Angefangen mit dem Schreiben habe ich mit 12 jungen Jahren. Dann habe ich bis ich etwa 15 war geschrieben und es dann aber an den Nagel gehangen. Erst zwei Jahre nach meinem zweiten Kind (2011) habe ich wieder damit begonnen und seitdem nicht mehr aufgehört.

Hattest Du Einfluss auf das Cover? 

Ich habe mein Cover mit einer lieben Designerin zusammen entworfen. Dennoch hatte sie ziemlich freie Hand. Leider macht sie heute keine Cover mehr, weshalb ich für die nächsten Bände wohl auch eine Neuauflage für das Cover plane.

Welche Bücher sind von dir bisher erschienen? Beschreibe sie uns kurz. 

Erschienen sind: 
Die Vollmondnacht Chroniken Gabriel im Eigenverlag

Kurzgeschichte „Der Wunsch“ in der Anthologie Steampunkakte Deutschland – Art Script Phantastik Verlag

Kurzgeschichte „Aconitum Napellus - Dunkelblaues Gift“ in der Anthologie Die Dunkelbunten Farben des Steampunk – Art Script Phantastik Verlag

Was macht deinen Schreibstil aus?

 Ich versuche meine Träume und die Bilder, die sich in meinen Gedanken formen, so gut wie möglich auch in Worte zu fassen. Leider klappt das nicht immer so gut, wie ich mir das vorstelle, aber oft bin ich auch von mir überrascht und wundere mich über altes Geschriebenes.

Woran arbeitest du gerade? 

Ich habe gerade eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung für den Art Script Phantastik Verlag abgeschlossen und nach langer Bearbeitungszeit abgeschickt. Seitdem bin ich wieder im zweiten Teil meiner Chroniken, den ich hoffentlich Ende des Jahres fertig bearbeitet und korrigiert habe.

Wo schreibst Du am liebsten und wie können wir uns Dich dabei vorstellen?

 Ich schreibe am liebsten Überall! Da ich meine Romane grundsätzlich erst einmal in ein Notizbuch schreibe und dann am Rechner abtippe, kann ich an jedem Ort meine Gedanken zu Papier bringen. Am Rechner sitze ich dann meist erst ab 20:00 Uhr, wenn die Kleinsten im Bett sind. Wenn ich dann zum Schreiben komme, habe ich meist meine Kopfhörer in einem Ohr, um mit dem anderen noch hören zu können, falls jemand meine Aufmerksamkeit wünscht. Keine idealen Bedingungen, aber es klappt irgendwie.

Wann kommen dir die meisten Ideen zum schreiben?

 Immer. Tatsächlich kann das ein fallendes Blatt im Wald sein oder eine alte Oma, die an einem Zebrastreifen steht und die vorbei fahrenden Autos beschimpft.

Du bist ja als Indie-Autorin tätig, also ohne Verlag – wie kam es dazu? Hast Du Dich bewusst gegen die Arbeit mit den Verlagen entschieden? 

Eigentlich war es meine Ungeduld. Als ich mein Buch fertig hatte, wollte ich auch unbedingt veröffentlichen und nicht noch Jahre warten, bis eine Agentur oder ein Verlag sich ihrer annimmt. Mittlerweile bin ich aber etwas ruhiger (zwischen den Romanen liegen jetzt auch schon fast vier Jahre!) und werde langfristig einen Verlag für die Geschichten suchen.

Weißt Du noch, wovon Deine ersten Schreibversuche handelten?

Oh ja! Vampire. Damals mit 12 begann ich meine Leidenschaft für Anne Rice und andere Geschichten ihres Genres zu entwickeln und wollte meine Träume auch aufschreiben. Mit meinen besten Freundinnen haben wir tagelang verbissen und mit vollem Ernst an einem Drehbuch für einen Vampirfilm geschrieben (was uns damals lang erschien und so unschuldig wirkt aus der heutigen Perspektive).

Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre? 

Ich möchte meine Geschichten unbedingt richtig fertig bekommen. Denn Teil zwei und drei sind auf Papier schon seit 2014 vollständig, ob sie dann in die Selbstveröffentlichung oder in einen Verlag kommen, liegt noch in den Sternen. Dennoch schulde ich meinen Lesern die Fortsetzungen.

Wie entstehen/erfindest du deine Protagonisten? 

Da gibt es keine spezielle Technik die ich anwende. Sie sind da, sind irgendwie ein Teil von mir und brauchen deshalb kaum Spickzettel oder Notizen. Ich kann mir heute noch Gabriel vorstellen, wie ich ihn vor vier Jahren erschaffen habe, das Gleiche gilt für Pete, Benedict und Neva…

Wie ist dir die Idee zu „Die Vollmondnacht Chroniken. Gabriel“ gekommen?

Mein Mann erzählte mir damals, als ich immer mal wieder von Vampirgeschichten erzählte, und wie gern ich selbst eine schreiben wolle, dass er eine viel bessere Geschichte kenne… Er erzählte mir vom Werwolf von Bedburg und der Geschichte dahinter. Und kaum hatte ich sie gehört, war Gabriel geboren. Noch am selben Tag schrieb ich die ersten Worte in mein Notizbuch… Das war der 09.09.2011 (mein Geburtstag)

Warum hast Du Dich speziell für Werwölfe als Protagonisten entschieden? Was fasziniert Dich an ihnen?

Mich fasziniert tatsächlich die Variation dieser Wesen. Vampire im großen Ganzen sind immer Lichtscheue Blutsaugende Verführer und Werwölfe werden immer als die dummen/muskulösen Counterparts dargestellt. Ich wollte das so nicht sehen. Für mich waren sie ähnlich komplex wie andere Fabel und Fantasy Wesen auch und hatten eine Geschichte verdient in der sie nicht nur die Gegner der Vampire oder die dummen, potenten Weiberhelden sind, die sie in vielen anderen Geschichten zu sein scheinen.

Wie lange hast Du an diesem Buch geschrieben?

Das war nicht lang. Ich begann am 09.09.2011 und war im folgenden März mit der Geschichte fertig. Mit Überarbeitung und langem Hin und Her Überlegen, veröffentlichte ich sie dann Anfang 2013 im Onlinehandel über Bookrix.

Kannst du uns schon sagen, wie viele Bänder es noch geben wird?

Es wird noch zwei Folgebände, die direkt an Gabriel anschließen geben. Teil Zwei wird Nachtmahr heißen und Teil Drei Nemesis. Als Vorgeschichte ist ein Roman mit Pete als Hauptfigur geplant, die aber mehr in die Mystery-Thriller-Richtung gehen wird.

Wer darf Deine Bücher als Erstes lesen? Familie, Freunde oder vielleicht doch Fremde? 

Meine Familie hat meine Geschichten noch nicht gelesen, und wenn doch, dann haben sie mich noch nicht direkt darauf angesprochen. Da ich meine Romane als Leseproben bei Bookrix veröffentliche, lesen sie zuerst Fremde und dann Freunde bzw. Bekannte.

Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

 Ui, ich glaube am besten weit weg Laufen! Da ich meine Charaktere gut kenne, weiß ich, dass keiner von ihnen jemand ist, mit dem ich mich lange in einem Raum aufhalten würde.

Findest du, dass es als Autorin wichtig ist, in sozialen Medien vertreten und aktiv zu sein? Hat es deiner Meinung nach Einfluss auf den Erfolg eines Romans?

Oh ja. Leider habe ich es lange schleifen lassen und direkt den Einbruch der Verkäufe bemerkt. Da ich zwischenzeitlich immer Kurzgeschichten geschrieben habe, ist durch diese auch mein Name wieder aufgetaucht und das führte zu neuen Verkäufen. Aktuell ist es aber ruhiger.

Gibt es ein lustiges Erlebnis, dass dir als Autorin besonders im Kopf geblieben ist? 

Lustig nicht, aber für mich als Menschen schön. Ich war auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs und habe dort viele Autorenkollegen getroffen. Und immer, wenn mich jemand erkannte, war das ein tolles Gefühl. 

Was liest du selbst am liebesten? 

Ich lese am liebsten Fantasy. Nummer 1 dabei Anne Rice! Ich habe aber auch Horror von Stephen King und Brian Lumley im Regal, dann wieder seichtere Sachen von Rowling oder P.N. Elrod. High Fantasy von Tolkien oder G.R.R. Martin. Sehr gern lese ich auch ältere ScienceFiction, von russischen Autoren. Dazu muss ich sagen, dass gut die Hälfte meines Bücherregals englische Titel sind, da ich meist nicht bis zur deutschen Veröffentlichung warten kann.

Wenn Du ein Tier sein könntest, welches? 

Ich wäre gern eine Katze… Ich glaube, das braucht keine Erklärung 😊

Was machst Du in deiner Freizeit neben dem Schreiben noch?

Ich habe eine große Familie, die meine meiste Zeit einnimmt. Nebenbei bin ich in vielen sozialen Projekten involviert (Vereine und Kirche) und versuche meinem künstlerischen Talent im Backen bzw. im Tortendesign Form zu geben.

Lieblingsbuch und Lieblingsautor? 

Interview mit einem Vampir von Anne Rice fasst beide zusammen.

Dein Lieblingsfilm:

 s.O. den kann ich heute noch mitsprechen!

Dein Lieblingsort: 

Mein Balkon, obwohl ich nicht oft darauf bin, ist es immer wieder ein Rückzugsort für mich.

Wie sieht dein perfekter Tag aus?

Der perfekte Tag ist einer, an dem alle heil nach Hause kommen und ich am Abend in meine Geschichten eintauchen kann, ohne dass ich groß gestört werde. Außer von unserer Katze, die darf das!

Welches ist Deine persönliche „Sucht“? 

Meine Kreativität hat viele suchtartige Auswüchse, wenn ich nicht schreibe, dann kümmere ich mich um die Pflanzen oder backe oder oder oder… Alles in allem würde ich diesen Drang kreativ um jeden Preis zu sein, schon als Sucht bezeichnen.

Möchtest Du Deinen und meinen Lesern noch etwas mitteilen?

Auch kleine Schritte bringen Dich ans Ziel.

Buchvorstellung: Die Vollmondnacht Chroniken - Gabriel


Kommentare:

  1. Lieben Dank für den schönen Einblick!!! Das war super interessant! Anne Rice mag ich persönlich auch sehr!!!

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