Sonntag, 14. Mai 2017

Thalea Storm

Herzlich Willkommen Thalea und vielen Dank das du dich meinem kleinen Verhör heute unterziehst =)

Möchtest Du Dich uns bitte kurz vorstellen? 

Thalea Storm

Ich danke auch, dass ich dabei sein darf. 
Mein Name ist Thalea Storm, ich bin 28 Jahre alt und lebe im schönen Niedersachsen. Ursprünglich bin ich aber Thüringerin.
Nachdem ich Soziale Arbeit studiert habe und als Sozialpädagogin einige Zeit unterwegs war, widme ich mich jetzt nur noch dem Schreiben. Bisher habe ich als Selfpublisherin 3 Romane als eBook und Taschenbuch veröffentlicht. 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Den Drang zu schreiben hatte ich schon immer in mir. Ich wusste nur lange Zeit nicht, wie ich ihn befriedigen kann. Diverse Taschenbücher, Brieffreundschaften und Blogversuche später, fand mich das Schreiben von Büchern wie von selbst und erst dadurch empfand ich eine unheimliche Befriedigung und Zufriedenheit, was diesen „Schreibdrang“ betrifft. Seitdem kann ich nicht mehr aufhören. 😊 

Welche Bücher sind von dir bisher erschienen? Beschreibe sie uns kurz.

Bisher habe ich drei Romane veröffentlicht.
Mein Debüt „Dein Traum in mir“ ist ein Fantasy-Liebesroman über eine junge Frau namens Ella, die mit ihrem Alltag sehr sehr unzufrieden ist, aus diesen festen Strukturen aber nicht ausbrechen kann. Bis sie eines Tages in ihren Träumen auf den außergewöhnlichen Conrad trifft und sie damit beginnt, ihr Leben zu hinterfragen, gleichzeitig aber auch vor eine schwere Entscheidung gestellt wird.

Mein zweiter Roman „Löwenflügel“ ist ein Coming-of-Age Roman und handelt von Leo, der unter einer sozialen Phobie leidet. Während er versucht, jeden Tag zu überstehen und sich in die Gesellschaft zu integrieren, muss er auch noch erwachsenwerden. Doch so einfach ist das nicht, wenn man Angst vor Menschen und ihrer Nähe hat. Bis er Maya kennenlernt und sie seine Welt auf den Kopf stellt. Doch Leo muss schnell und auf die schmerzhafte Tour lernen, dass man vor sich selbst nicht fliehen kann. Egal, wie schnell man rennt.

Mein zuletzt veröffentlichter Roman „Vom Mut, das Morgen zu ändern“ ist ein Roman im Genre moderne Frauen / Gegenwartsliteratur und handelt von Zoey, die nach einer schrecklichen Beziehung in ein Loch fällt und in der Midlife-Crisis versinkt. Doch dann fällt ihr eine 18 Jahre alte Liste in die Hände. Eine Liste, die sie einst als junges Mädchen geschrieben hat und sie ist voller Träume und Ziele. Damit macht Zoey sich auf den Weg und versucht, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Ob es ihr gelingen wird? Bald muss sie feststellen, dass jede Sonnenseite auch ihre Schatten hat…

Beschreibe Dich und deinen Schreibstil mit nur 3 Wörtern

Mich selbst:
ungeduldig
freiheitsliebend
empathisch
Meinen Schreibstil:
harmonisch
mitreißend
klar

Woran arbeitest du gerade?

Ich schreibe gerade an meinem vierten Roman. Es wird der erste Teil einer Buchreihe im Genre Paranormal Romance.

Wo schreibst Du am liebsten und wie können wir uns Dich dabei vorstellen?

Am liebsten sitze ich beim Schreiben auf dem Sofa, hab den Laptop auf dem Schoß und meine Labradorhündin der Länge nach an mich gekuschelt. Dabei müssen Fernseher, Radio usw. aus sein, damit ich mich gut konzentrieren kann. Ach ja, und meine rote Kuscheldecke darf nicht fehlen. 😃 

Wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?

Kritik ist gut, um sich weiterzuentwickeln, solange sie konstruktiv ist. Natürlich ist es immer erstmal verletzend, wenn man lange an etwas gearbeitet hat und erhält keine positive Rückmeldung. Aber es kommt sehr darauf an, wie etwas gesagt wird und wie es begründet wird.

Es gibt durchaus Kritikpunkte, aus denen ich schon viel lernen konnte und an denen ich gewachsen bin, sodass ich in den folgenden Büchern genau darauf viel mehr achte. 

Aber es gibt auch Kritik, die einen richtig kaputt machen kann, gerade wenn man dazu neigt, an sich selbst zu zweifeln und das kommt ab und zu bei mir vor. Dann stecke ich auch gerne mal den Kopf in den Sand, brauche ein paar Stunden und danach geht’s mit neuem Mut weiter.

Wie ist dir die Idee zu“ Dein Traum in mir“ gekommen?

Ich träume total intensiv. Nicht jede Nacht, aber doch sehr häufig und ich glaube das jeder diese Träume kennt, die sich so real anfühlen, dass sie einen auch nach dem Aufwachen noch den ganzen Tag verfolgen. Daher stammt generell die Idee mit dem Träumen. Dazu fand ich es unglaublich faszinierend, mir vorzustellen, dass meine Traumwelt ein Eigenleben hätte, ich aber bewusst darin agieren könnte. Wer möchte sich nicht manchmal in seine Träume flüchten? Weg von allem, was einem auf die Nerven geht? Wer denkt nicht manchmal daran, nochmal komplett von vorne anzufangen? Alles auf null zu drehen? 
Aus diesen Gedanken kam mir die Inspiration zu meinem Debüt.

Wie lange hast Du an dem Buch geschrieben?

Etwa drei Monate. Das versuche ich bei jedem meiner Bücher einzuhalten.
Wird es noch weitere Bänder geben?
Ich wurde tatsächlich schon ab und zu darauf angesprochen und ehrlich gesagt, gibt die Story definitiv genügend Stoff, um auch einen weiteren Teil dazu zu schreiben. Bisher habe ich da aber noch keine konkreten Pläne, würde aber mit mir reden lassen, wenn sich der Wunsch danach beim Leser festigt. 

Auf welchen Plattformen oder Seiten kann man Dich und Deine Bücher finden?

Wer darf Deine Bücher als Erstes lesen? Familie, Freunde oder vielleicht doch Fremde?

Bisher habe ich immer Testleser genutzt, die auch in meinem Freundeskreis sind, wobei ich aber sagen muss, dass beispielsweise einer von ihnen Deutsch auf Lehramt studiert und alle in ihrer Kritik manchmal härter sind, als mir lieb ist. 😃 Aber das ist auch gut so. Den Freundschaftsbonus mag ich nicht. Es gibt bei mir auch keine Rezensionen von Freunden. 
In Zukunft kann ich mir vorstellen, auch fremde Testleser miteinzubeziehen, um nochmal ganz andere Blickpunkte und Meinungen zu erhalten. 

Du bist ja als Indie-Autorin tätig, also ohne Verlag – wie kam es dazu? Hast Du Dich bewusst gegen die Arbeit mit den Verlagen entschieden?

Ehrlich gesagt kam es in erster Linie dazu, weil ich somit ohne große Hürden meine Bücher veröffentlichen konnte. Letztendlich und nach fast einem Jahr Erfahrung als Selfpublisherin hat es viele Vor- aber auch Nachteile. 
Die Vorteile sind definitiv, dass ich in alles Einblick habe, was ich tue. Ich kümmere mich um alles selbst, plane alles alleine, setze mir eigene Fristen, versorge meine Social-Media-Kanäle alleine, übernehme das Marketing alleine usw. Das ist viel Arbeit, aber ich wachse dadurch auch. Das, wo ich heute stehe, habe ich mir damit von 0 auf alleine aufgebaut. 

Aber natürlich hat ein guter Verlag eine viel höhere Reichweite, ganz andere Strategien und mit Sicherheit hier und da mehr Professionalität, allein schon aus der Erfahrung heraus. Momentan überlege ich immer wieder, ob ich mich nicht doch mal an einen Verlag heranwage. Das ist so ein Kampf in mir. Ich sage ja, ich bin total freiheitsliebend, aber die Vorteile sprechen natürlich auch für sich. Schauen wir mal. 😉 

Wie sieht Dein ganz normaler Alltag aus?

Ich bin ein Frühaufsteher. Mein Wecker klingelt jeden Morgen um 4:30. Ja, richtig gelesen. Das ist zwar extrem früh, aber dadurch hab ich den ganzen Tag vor mir. Meist beginne ich den Tag mit einer ausgiebigen Hunderunde von etwa zwei Stunden, sodass ich sichergehen kann, dass sie im Anschluss müde ist und ich in Ruhe arbeiten kann. Nach der Runde arbeite ich bis etwa 16 oder 17 Uhr. Das heißt, bis mittags bin ich überwiegend mit organisatorischen Dingen oder dem Marketing beschäftigt und ab Mittag schreibe ich dann an meinen Projekten. Am Abend lasse ich auch gerne mal die Seele vorm Fernseher baumeln.

Hast du außer dem schreiben noch andere Hobbies? Wenn ja welche?

Ich liebe die Natur und bin wirklich sehr gerne draußen unterwegs. Außerdem ist mein Hund neben dem Schreiben mein größtes Hobby. Sehr gerne gehe ich auch gemeinsam mit Freunden, die selbst Hunde haben, auf große Wandertouren. 
Außerdem lese ich natürlich super gerne und bin ein großer Serien-Fan. Ich brauche immer irgendeine Serie, von der ich jeden Tag was schauen kann. 

Du bedienst ja selber unterschiedliche Genres. Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen?

Ich bin beim Schreiben genau so, wie ich auch beim Lesen bin: vielfältig. Ich lese nach Lust und Laune verschiedene Genres. Vielleicht hat es auch mit der eigenen Lebensphase zutun. Einige Zeit habe ich nur Horror gelesen, dann Krimi und momentan lese ich sehr gerne Coming-of-Age. Generell lese ich aber alles außer Western und Science Fiction. Außerdem bin ich kein Freund von Historischen Romanen.

Dein Lieblingszitat?

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Wie sieht dein perfekter Tag aus?

An einem perfekten Tag hätte ich morgens eine super tolle Runde durch Wald und Wiesen mit meiner Hündin, würde anschließend feststellen, dass ich überraschend viele Bücher verkauft habe, damit in die Top 100 oder noch besser: Top 10 des Genres gerutscht bin und ich hätte einen Brief im Briefkasten von einem großen Verlag, der Interesse an meinen Büchern und mir als Autorin hat. 😃  

Welches ist Deine persönliche „Sucht“?

Serien.
Ganz schlimm sind Serien.
Momentan „The Walking Dead“, ansonsten aber auch „Big Bang Theory“ oder „Vampire Diaries“ u.ä.

Dein verrücktester Traum:

Das ist eine schwierige Frage. Ich träume zwar sehr viel, aber die meisten davon vergesse ich auch schnell wieder. 

Wen würdest du gerne einmal treffen?

Ian Somerhalder 
Die meisten kennen ihn sicher aus Vampire Diaries als Damon Salvatore. Hinter dieser Rolle steckt ein wahnsinnig inspirierender Mensch, der sich sehr für unsere Welt, die Natur, Tiere und den Umweltschutz einsetzt. 

Hast Du ein Lebensmotto?

Ja. Ich versuche nach dem Motto zu leben, dass ich mir nicht aussuchen kann, woher ich gekommen bin oder was ich erlebt habe, aber dass ich durchaus etwas dazu beitragen kann, wie es in Zukunft wird. Wir können alle jederzeit alles ändern. Es liegt nur in unseren Händen und meist blockieren wir uns selbst. 

Auf welchen Events kann man dich dieses Jahr (2017) antreffen?

Bisher noch auf keinem. Ich habe mich gerade erst dazu durchgerungen, ein richtiges Autorenfoto zu veröffentlichen. Wie gesagt, Selbstzweifel können meine besten Freunde sein. Deshalb gehe ich alles in meinem Tempo an. Vielleicht findet man mich auf einer Buchmesse, vielleicht auf einer Lesung… ich kann das jetzt noch nicht sagen. Wichtig ist, dass ich mich in dem Moment dazu bereit fühle. Das ist alles ein Prozess und eine Entwicklung. 😊 

Möchtest Du Deinen und meinen Lesern noch etwas mitteilen?

Ich bedanke mich bei jedem einzelnen, der mit Herz und Seele meine Bücher liest. So habe ich sie auch geschrieben und wünsche mir, dass sie ihren festen Platz bei euch als Lesern und auf dem Markt finden. 
Außerdem freue ich mich über jede Art von Kontakt. Schreibt mir gerne. Lasst mich an euren Lesestunden und Eindrücken teilhaben, stellt Fragen, teilt mir eure Meinung mit. Ich liebe den Kontakt zu euch als Lesern, denn ich weiß, dass ich ohne euch nicht hier wäre.💖 





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