Mittwoch, 28. Juni 2017

Buchvorstellung: "Shyla und das Amulett"

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Klappentext:

Bist du bereit für die Magie in dir?

Shyla ist mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden.
So könnte es gerne immer weiter gehen.
Als sie eines Tages über die Füße einer jungen Frau stolpert, die völlig verzweifelt und ohne Erinnerungen auf der Straße kauert, beginnt allerdings ein Abenteuer, das sie kaum mehr zu Atem kommen lässt.
Sie muss sich plötzlich gegen einen Voodoo Priester, Zauberei und magische Angriffe zur Wehr setzen. Zum Glück lernt sie Myrica kennen, die ihr mit magischem Rat zur Seite steht und mit dem attraktiven Maurice Unterstützung schickt.

Doch gerade Maurice bringt sie schon bald noch mehr durcheinander, sie verliebt sich in ihn und kann in seiner Nähe kaum mehr klar denken.
Erwidert Maurice ihre Gefühle?
Wird es ihr gelingen, sich gegen die magischen Angriffe und gegen Pakko, dem mächtigen Voodoo Priester, zu behaupten?
Und was hat es mit diesem Amulett ihrer Großmutter auf sich?

Abenteuer einer jungen Hexe, magisch und romantisch. 

Hier nun die wichtigsten Charaktere:

Shyla:

Aufgewachsen bei ihrer Mutter Elena, sehnt sie sich seit ihrer Kindheit danach, ihren Vater kennenzulernen. Tausend Fragen schwirren durch den Kopf des Mädchens, doch die Mutter weigert sich strikt, darüber zu sprechen. Shyla spürt schon früh, dass sie anders ist, dass sie Energien hat, die bewegen. Als kleines Mädchen entdeckt sie diese Fähigkeiten gemeinsam mit Monique, ihrer Freundin, doch sie kann sie nicht einordnen und auch nicht kontrollieren. Und da ihre Mutter alles tut, damit das Mädchen sich nicht weiter damit auseinandersetzt, beginnen sie bald, ihr Angst zu machen.
Doch die Magie folgt, wie alles im Leben, dem Gesetz der Natur. Sie fordert ein, was ihr zusteht. Und so lässt das Schicksal die inzwischen zu einer jungen Frau herangewachsene Shyla in ein Abenteuer stolpern, das sie in seinem Verlauf dazu zwingt, sich ihrer Bestimmung zu stellen.

Maurice:

In den schottischen Highlands aufgewachsen, konnte Maurice von Kindesbeinen an seine Gabe erlernen. Spielerisch wurde der Junge von seinem Großvater zu einem Magier ausgebildet, der sein Handwerk perfekt beherrscht.
Als Myrica ihn bittet, ein Auge auf die völlig überforderte Shyla zu haben, erklärt er sich sofort einverstanden. Er trifft sich mit der jungen Hexe und begleitet sie dabei, die Rätsel, die sich aufgetan haben zu lösen.
Je mehr Zeit er mit ihr verbringt, desto mehr ist er fasziniert von ihr – ihre ungezwungene und authentische Art, die so erfrischend anders ist, als er es von den meisten Frauen kennt. Ihm, dem Magier, liefen die Mädchen stets nach. Doch mit Shyla ist es genau anders herum – sie läuft geradezu vor ihm davon.
Dass es da auch noch eine uralte Familienfehde gibt, die sie beide miteinander verbindet und doch verbietet, sich mit ihr einzulassen, macht die Sache natürlich etwas kompliziert.

Dass diese Fehde ihren Ursprung und auch ihr mögliches Ende ausgerechnet in Shyla und Maurice hat, zeigt einmal mehr, wie klein die Welt doch ist ..

Monique:

Schon von Kindesbeinen an ist sie fasziniert von den Fähigkeiten ihrer Freundin. Auch wenn es mehr als chaotisch ist, was Shyla so alles passiert, findet Monique mit ihrer Unbekümmertheit das alles furchtbar spannend.
Als Shyla später als junge Frau herausfindet, dass die Magie tatsächlich existiert und sie von ihrer Oma die Gabe, sowie ein magisches Amulett geerbt hat, ist Monique begeistert und fühlt sich bestätigt. Für sie gibt es kaum etwas, für das es sich lohnt, Angst zu haben, und so gelingt es ihr immer wieder, die Freundin zu beruhigen und zu ermutigen. Monique nimmt das Leben locker, sie lässt sich einfach treiben. Und fängt gerade dadurch ihre beste Freundin immer wieder auf.

Myrica:

Einst die Schülerin von Shylas Großmutter, folgt sie nun, da Shyla zu ihr gekommen ist, einer uralten Tradition und lehrt die Enkelin ihrer Lehrerin, mit ihrer Gabe richtig und verantwortungsbewusst umzugehen.
Sie lebt in einem kleinen Haus mitten im Wald, hier fühlt sich die naturverbundene Einzelgängerin frei.
Um Shyla vor den Gefahren zu schützen, die einer so unerfahrenen Hexe drohen, nimmt sie sich immer wieder die Zeit, ihr beizustehen.
In ihrer Weisheit spürt und ahnt sie außerdem sehr schnell die weiterreichenden Zusammenhänge und lenkt behutsam die Bahnen – sie bittet Maurice Burnett um Hilfe für Shyla.

Leseprobe:

Prolog
Die junge Frau, die völlig atemlos an der Hauswand des Restaurants mitten in der belebten Innenstadt
lehnte, unterschied sich kaum von den übrigen Leuten.
Sie wirkte zwar durcheinander, aber das war doch heutzutage schon normal. Die wenigen Passanten, denen sie auffiel, beeilten sich, wieder wegzusehen und ihrer Wege zu gehen. Man wollte keinen Ärger haben. Denn hätten sie einen zweiten Blick gewagt, so wäre ihnen die Panik in den Augen der Frau  aufgefallen. Sie hätten sich fragen müssen, warum sie keine Schuhe an den blutigen
Füssen trug und warum sie sich immer wieder ängstlich umsah.
Die Frau atmete schwer. Sie war, wie es ihr schien, seit Stunden gelaufen. Zitternd sah sie an sich herunter, ihre Füße brannten. Sie würde keinen weiteren Schritt mehr gehen können.
Fröstelnd wickelte sie ihre dünne Strickjacke enger um ihren Körper und versuchte sich zu konzentrieren. In ihrem Kopf schien alles verschwommen zu sein, sie hatte keine Ahnung, vor wem oder was sie davon lief. Und genau das machte es noch
schlimmer, sie wagte nicht, Jemanden anzusprechen und um Hilfe zu bitten.Wieder blickte sie sich in alle Richtungen um,
doch Niemand schien sie zu beachten. Sie fühlte sich verloren und konnte sich an nichts erinnern.Welcher Tag war heute? Wo war sie?
Verzweiflung nahm sie gefangen, als ihr klar wurde, dass sie nicht einmal sagen konnte, wer sie eigentlich war. Kalt kroch die Panik ihren Nacken hoch, Tränen schossen in ihre Augen, während sie langsam an die Hauswand gelehnt in sich zusammensackte.

Kapitel 1

Shyla warf ihre Tasche ins Auto, stieg ein und schlug die Tür zu.
»Weg hier … echt … nur weg hier«. Sie startete voller Wut den Motor. Ihre Mutter war wieder einmal zu weit gegangen. Was zur Hölle dachte sie sich bloß dabei? Gerade so, als wäre sie ein Stück
Vieh, so hatte sie versucht, ihre Tochter diesem Phillip schmackhaft zu machen. Verdammt. Sie schlug mit der flachen Hand aufs Lenkrad. Fürs Erste würde sie  nicht mehr  auf diese Einladungen, zum Pizza essen, hereinfallen. Obwohl sie zugeben musste, dass ihre Mutter verdammt gut kochen konnte. Aber das ist in Zukunft auch egal, dachte sie wütend bei sich. Natürlich hatte sie ihren früheren  Schulfreund Phillip ebenfalls eingeladen und natürlich wurde er für sein tolles  Malergeschäft über die Maßen gelobt. Noch dazu mit schrägem Seitenblick auf ihre Tochter, die ja bisher weder einen anständigen Job noch einen Ehemann vorweisen konnte. Danke. Echt wahr, danke. Dass Phillip dieses Geschäft nur geerbt hatte, war ja Nebensache. Klar. Irgendwie  musste sie sich jetzt abreagieren, an Schlaf war so keinesfalls zu denken.
Shyla sah auf ihre Armbanduhr, es war erst halb neun. Monique müsste noch bei der Arbeit sein. Ihre beste Freundin seit Kindertagen war auch ihre Kollegin im Restaurant Texas.
Sie  lenkte ihren schwarzen Honda Civic kurzerhand in die Innenstadt.  Sie würde jetzt bei Monique ein schönes Gläschen Wein trinken  und sich über dieses unverschämte Verhalten ihrer
Mutter beschweren. Shyla parkte vor der Eiche an der Straßenecke
und lief das letzte Stück zum Texas zu Fuß. Völlig in Gedanken stolperte sie dabei fast über die Beine einer Frau, die vor dem Eingang kauerte. »Oh Gott, Entschuldigung.« Shyla zögerte, die
Frau schien  geweint zu  haben.  »Ist alles in Ordnung?«
»Ich weiß nicht. Nein. Ich glaube nicht.«
Okay, das klang sehr verwirrt. Beinahe geflüstert.
Shyla zögerte wieder. Da schossen der Frau auch schon wieder Tränen in die Augen und sie drehte sich weg. »Kommen Sie, ich lade sie zu einer Tasse Kaffee ein.« Shyla reichte ihr kurz entschlossen die Hand. Monique winkte  lachend, als sie die Freundin erblickte.Die junge Frau versuchte derweil unbeholfen ihr
Kleid und ihr Haar zu ordnen, während sie hinter Shyla her Richtung Theke lief. Sie setzten sich ans äußerste Ende der Bar und Shyla sah sie an. »Was ist denn passiert?« »Entschuldigung,  das muss Ihnen völlig verrückt erscheinen. Ich kann es selbst nicht erklären, kann mich nicht erinnern. Nicht einmal meinen Namen
kann ich sagen. Alles ist weg.« Sie fasste sich zitternd an den Kopf und schien ganz und gar verzweifelt zu sein. Shyla starrte sie an, war so etwas möglich? Sie hatte ja schon im Fernsehen  gesehen, dass es solche Dinge gab, natürlich gab es solche Dinge. Aber hier? Mitten in dieser beschaulichen Kleinstadt? Monique kam mit zwei Kaffee in der Hand, stellte ihre Tasse jetzt aber sprachlos vor die Fremde. Shyla schüttelte den Kopf. Bis eben war sie fest
überzeugt davon, Probleme zu haben, aber das hier war ja echt krass. »So etwas wie Amnesie? Ach du liebe Zeit« Monique schüttelte nun ebenfalls den Kopf. »Und wie ist das passiert?« Sie erschrak. »Entschuldigung,  das wissen Sie ja dann natürlich gar nicht«. Die drei Frauen schwiegen eine Weile, während sie ihren Kaffee tranken.  Langsam versiegten die Tränen der Fremden. Irgendwie  schien das alles so unwirklich zu sein. »Noch einen?« Monique deutete auf die Tassen und sah fragend zu den Beiden, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass alle ihre Gäste im Lokal
versorgt waren. »Nein.« Shyla schüttelte den Kopf. »Ein Glas
Wein wäre wohl eher angebracht.« Eigentlich hatte sie gar keinen Kaffee trinken wollen heute Abend. Eigentlich wollte sie nur einen
Rotwein trinken,  und zwar am besten auf Ex. Ihre Mutter und der Stress, den sie heute mit ihr hatte, fielen ihr wieder ein. Ja ja … ihre Mutter meinte es ja so gut. Hielt Shylas Leben für chaotisch, wollte ja nur Sicherheit für ihre Tochter. Am besten solche langweilige
bürgerliche Sicherheit wie sie selbst hatte, sie lief doch vor jeder Herausforderung davon.

Kommentare:

  1. Oh man, das hast du wieder sehr schön geschrieben!!! Macht echt mega neugierig auf mehr!!! Lieben Dank für die tolle Buchvorstellungen

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