Sonntag, 30. Juli 2017

Daniel Möller

Hallo Daniel und Herzlich Willkommen, danke das du dich meinem kleinen Verhör unterziehst.

Bitte stell dich uns kurz vor: 

Zu Daniels Seite
Hallo zusammen! Mein Name ist Daniel Möller, ich bin 35 Jahre alt und wohne mit meiner Familie im beschaulichen Hessen. Wie viele andere bin auch ich kein Vollzeitautor – zumindest noch nicht 😉 Ich gehe meinem Beruf im Maschinenbau nach, treibe so oft es geht etwas Sport und verbringe viel Zeit mit meinen Kindern. Abends mache ich es mir gern mit meiner Frau auf dem Sofa bequem und genieße einen guten Film oder neuerdings auch eine spannende Serie. Auch das Lesen kommt bei mir nicht zu kurz, wobei ich keinen Unterschied zwischen Verlags- und SP-Büchern mache. Besonders letzteres bescherte mir in jüngster Zeit so einige Perlen. Und nur durch die Liebe zum Lesen bin ich letztlich auch auf die Idee gekommen, selbst zu schreiben.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

Das begann genau genommen sehr früh, da dabei aber nie etwas (in meinen Augen) Brauchbares dabei war, ließ ich es seit der Kindheit sein. Als Jugendlicher wagte ich mich wieder an Gedichte und begann die eine oder andere Kurzgeschichte, aber auch hier war einfach nicht genug Ehrgeiz meinerseits vorhanden.
Der Wunsch, zu schreiben, allerdings, der blieb. Und eines Tages, im Alter von 27 Jahren, legte ich einfach los. Ich schrieb schlicht darüber, dass ich ja ach so gerne Schriftsteller wäre, aber einfach nicht die passende Idee habe, etwas, dass mich bei Laune halten würde, und mich dazu bringt, es zu vollenden. Etwas Einmaliges, Unglaubliches. Und als ich darüber sinnierte, dass ich wohl schlecht eine spannende Idee irgendwo abschreiben könnte, war der Groschen plötzlich gefallen. Die Grundidee für meinen ersten Roman „Das Plagiat“ war geboren.
Innerhalb von 2 Jahren wuchs mein Manuskript auf annähernd 400 Seiten an, doch berufsbedingt musste es im Anschluss daran 5 Jahre ruhen. Als ich wieder mehr Zeit für mich fand, warf ich nach langer Zeit wieder einen Blick hinein. Der Begeisterungssturm wie damals war wieder entfacht, und innerhalb von 3 Monaten überarbeitete ich mein Werk wie der Teufel.
Als ich es als vollendet ansah, sah ich keinen Grund mehr, es oder mich vor der Welt zu verstecken. Am 13. Juli 2015 lud ich mein Ebook bei Amazon hoch, und ich kann noch immer nicht glauben, wie gut es seither angenommen wird!

Schreibst du Hauptberuflich?

Nein, das steht noch auf einem ganz anderen Blatt, vorstellen könnte ich es mir jedoch schon. Doch das sehe ich frühestens in 10 Jahren und 10 weiteren Büchern, ob es tatsächlich für mich realisierbar ist. Und ob ich das dann noch will!

Was macht deinen Schreibstil aus?

Sich selbst zu bewerten, ist nie so ganz einfach, aber ich versuche es mal. Für mich muss die Geschichte an sich schon einzigartig sein, und das beginnt bereits bei der ersten Idee. Ich möchte überraschen und begeistern, auch mich selbst, noch während ich die Geschichte schreibe. Ich lasse gern die Protagonisten die Führung übernehmen und mir von ihnen zeigen, wo es langgehen – könnte! Und meine Protas sind auch nicht alltäglich. Ich suche mir gern Stereotypen aus, Personen, die anecken, und gern Helden, die man nicht als solche ansehen würde.

Woran arbeitest du gerade?

Zurzeit überarbeite ich eine Kurzgeschichte für eine geplante Anthologie, auf die ich schon sehr gespannt bin. Außerdem steht mein dritter Roman in den Startlöchern, der für das kommende Jahr angedacht ist.

Was darf bei dir, wenn du schreibst nicht fehlen?

Ich denke, das ist bei mir eindeutig der Kaffee! Den Süßkram habe ich mir glücklicherweise abgewöhnt …

Wann kommen dir die meisten Ideen zum schreiben?

Blöderweise immer genau dann, wenn ich sie nicht gebrauchen kann! Beim Einkaufen, auf der Arbeit, abends beim Einschlafen … Ich versuche, so viel wie möglich zu notieren, um es später einzuarbeiten. Inzwischen habe ich schon eine Whatsapp-Gruppe (in der nur ich drin bin), die nur so vor Memos und Sprachnotizen überquillt.

Was fällt schwerer? Der Erste oder der letzte Satz?

Eindeutig der erste. Nicht nur, dass er eine unglaublich hohe Bedeutung hat, er fuchst mich immer und immer wieder. Bei meinem ersten Roman habe ich bestimmt zwanzig Mal den Anfang umgeschrieben, und beim zweiten war es kaum besser.
Inzwischen fällt es aber etwas leichter, da es mir gelingt, die Grundstimmung genau dort anzustimmen. Bei meiner Kurzgeschichte ist es beispielsweise:
„Das ist ja wie Zauberei“, sagte David mit großen Augen.

Wie entstehen/erfindest du deine Protagonisten?

Sie entstehen situationsbedingt. Entweder ist plötzlich genau die Person in meinem Kopf, die die Szene braucht, oder – was natürlich viel spannender ist – jemand, der da absolut NICHT reinpasst 😊 Das Aussehen und gewisse Eigenarten ahme ich gern von mir bekannten Personen nach. Dabei bediene ich mich allerdings lieber bei Menschen aus meiner Vergangenheit, das sind schließlich auch ne Menge.

Wie ist dir die Idee zu „Die Träume, die ich rief“ gekommen?

Passenderweise – so ziemlich im Traum 😉 Es handelte sich um einen äußerst realen Traum, bei dem ich auch Stunden nach dem Aufwachen noch sortieren musste, was wahr ist, und was nicht. Nach einigen Tagen war dieses Erlebnis noch nicht vergessen und ich begann mit den ersten Notizen.

Wird es noch weitere Bände geben?

Fest geplant ist es nicht, wenngleich ich eventuell eine kleine Hintertür gelassen habe – die sieht man in den letzten Sätzen des Buches (seht ihr: das Ende fällt mir bedeuten leichter.)

In deinem Buch geht es ja um Träume. Was bedeuten Träume für dich?

Diese Frage kann man ja auf zweierlei Arten beantworten: Den Träumen, die mich nachts aufsuchen schenke ich meine volle Aufmerksamkeit, denn ich bin überzeugt davon, dass sie einen großen Nutzen für uns haben und man viel aus ihnen ableiten kann. Beschäftigt mich etwas selbst im Schlaf noch, muss ich mich wohl noch eingehend darum kümmern!
Und dann gibt es ja noch die Lebensträume. Ich kann allerdings sagen, dass sich die meisten für mich bereits erfüllt haben. Solange ich mit meiner Familie glücklich sein darf und alle gesund sind, habe ich keinen Grund, mich zu beschweren. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wären es noch mehr Leser 😊

Welches Buch hat dir zuletzt besonders gut gefallen?

Ich habe zuletzt Simon Geraedts „Das Opfermesser gelesen“, ein Horrorthriller, der richtig gut geschrieben ist. Wenn ich demnächst wieder Zeit habe, freue ich mich schon auf „Feuerwut“ von ihm.

Auf welchen Events kann man dich dieses Jahr (2017) antreffen?

Die Frankfurter Buchmesse werde ich wohl aus persönlichen Gründen dieses Jahr nicht schaffen, dafür bin ich aber das erste Mal in Berlin! Am 24./25.11. bin ich auf der Buchmesse Berlin, um gemeinsam mit meinem Verlag meinen ersten Roman „Das Plagiat“ zu promoten. Zuvor sieht man mich aber noch in Frankfurt am Main bei einer Lesung des Kulturforum Zeilsheim, wo ich am 14.09. aus „Die Träume, die ich rief“ lesen werde. Der Kartenvorverkauf läuft bereits: http://www.kulturforum-zeilsheim.de

Möchtest Du Deinen und meinen Lesern noch etwas mitteilen?

Ihr Leser seid eine unglaublich starke Community. Ich finde es toll, wie Ihr Euch in Gruppen organisiert, auf Seiten und Blogs informiert, über Neuerscheinungen, Lieblingsbücher, Geheimtipps diskutiert und philosophiert! Ihr stellt unermüdlich Eure Fragen und treibt uns an, weiterzuschreiben. Macht weiter so! Danke, dass es Euch gibt!

5 Fragen/5 spontane Antworten:

Hund oder Katze?
Weder noch

Tee oder Kaffee?
Kaffee!!

Süß oder Sauer?
Süß 😊

Schoko oder Chips?
Geht auch beides? (ansonsten lieber Schoko)

Serien oder Filme?
Boh schwer. Film!


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